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cindy Cindy
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Pur Songs

31.10.2006
wer findet sie auch so toll wie ich!!!
Bewertung:Gib 1 PunkteGib 2 PunkteGib 3 PunkteGib 4 PunkteGib 5 PunkteDiese Seite zu Mister Wong hinzufuegen 55 Kommentar(e)  /  Empfehlen! /

So und nun kann jeder mitsingen ;-))). Grüße eure Cindy

Es ist schön dich zu kennen

mit dir zu reden oder auch Musik zu hören

sogar Schweigen ist nie peinlich zwischen uns

und das ist gut so

heucheln und lügen ist sinnlos

weil wir uns gegenseitig fast wie Glas durchschaun

wir machen uns schon lange nichts mehr vor

und das ist gut so

Du hast in meinem Arm geweint

so manche Nacht mit mir durchträumt

die letzten Zweifel ausgeräumt

ich kenn dich und du mich

 

Du bist nicht hart im nehmen

du bist beruhigend weich

dich nicht zu mögen ist nicht leicht

du bist kein Einzelkämpfer

du bist so herrlich schwach

vertrau mir und benutz mich

wozu sind denn schließlich Freunde da

 

Ich les in deinen Gesten und freu mich wenn dein echtes Lachen klingt

die Brücke zwischen uns ist gnadenlos belastbar

und das ist gut so

wir kosten uns Nerven tauschen Ideen und manchmal auch das letzte Hemd

philosophieren und saufen und werden uns nie mehr fremd

und das ist gut so

Wir haben uns versöhnt verkracht so manchen derben Witz belacht

uns gegenseitig Mut gemacht

ich brauch dich und du mich

 

Du bist nicht hart im nehmen

du bist beruhigend weich

dich nicht zu mögen ist nicht leicht

du bist kein Einzelkämpfer

du bist so herrlich schwach

vertrau mir und benutz mich

wozu sind denn schließlich Freunde da

wozu sind Freunde da

 

Du bist nicht hart im nehmen

du bist beruhigend weich

dich nicht zu mögen ist nicht leicht

du bist kein Einzelkämpfer

du bist so herrlich schwach

vertrau mir und benutz mich

wozu sind denn schließlich Freunde da


Kommentare

31.10.2006: cindy
Bis Der Wind Sich Dreht

Ich bin geduldig
Allzeit bereit
Ich warte nur, bis wiedermal ein ..Ich war nie tot
Ich halt mich versteckt
Bis man endlich wieder meine Nützlichkeit entdeckt

Ich leb in vielen Herzen
Fest verankert im Zorn
Durch jeden Türkenwitz
Wird ein Stück von mir gebor'n
Massenarbeitslosigkeit haucht mir Leben ein
Ich fresse kleine Löcher ins Gewissen rein

Das ... der Asylanten schon
Die Stimmung schwärzt sich auf
Die Sprüche in der Kneipe
Den Kampf nicht aufzubauen
Bin Meister der Imagonie
Ich hasse klare Köpfe, lieben Massenhysterie

Tanzt nur weiter so
Bis der Wind sich dreht
Tanzt nur weiter so
Tanzt alles aus dem Weg

Den Geist, den ihr gerufen habt, werdet ihr nicht
Ich lege meine Samen in jeden warmen Schoss
Wendet euch nach rechts zum Sprung
Das alles mit dem neuen deutschen Schwung

Zieht euch schöne Kleider an
Tanzt meine Symphonie
Durch euer Beispiel zwinge ich die Zweifler in die Knie
Freuet euch des Lebens, bequem und angenehm
Die Endlösung gibt's für jedes Problem

Tanzt nur weiter so
Bis der Wind sich dreht
Tanzt nur weiter so
Tanzt alles aud dem Weg

Tanzt nur weiter so
Bis der Wind sich dreht
Tanzt nur weiter so
Tanzt alles aus dem Weg

Tanzt nur weiter so
Bis der Wind sich dreht
Tanzt nur weiter so
Tanzt alles aus dem Weg

Tanzt nur weiter so
Bis der Wind sich dreht
Tanzt nur weiter so
Tanzt alles aus dem Weg

Bis der Wind sich dreht ...

31.10.2006: cindy
Drachen Sollen Fliegen

lange her, daß mich was so fieberhaft packt
ich streife die gewohnte Haut ab
und fühl´ mich wieder nackt
wollte doch nur kosten, aber hat so gut geschmeckt
bin abgehoben, losgeflogen
hab´ gar nichts mehr gescheckt

Bahn frei, es ist nie zu spät
ich bin viel zu jung
he du, geh´ aus dem Weg
bin nicht mehr allzu jung

das oben war bald innen und das unten war bald kalt
alles gab es zu gewinnen doch dafür gab´s kein Halt
ich flog aus stumpfen Zonen ohne Lücken im Netz
in herzliche Regionen ohne Auffangnetz

doch du gibst mich nicht frei
zerrst an meinem Herz
und du ziehst an dem Seil
das uns verbunden läßt

laß mich endlich fliegen
kapp die Nabelschnur
denn Drachen sollen fliegen
ohne feste Spur

die Luft ist süß und streichelt
die schlimmsten Schmerzen weg
ein Blick in deinen Spiegel zeigt
ich brauche kein Versteck

Bahn frei, was sein muß muß sein
lenken kann ich´s nicht
he du, ich muß da durch
bevor zu viel zerbricht

laß mich los

laß mich endlich fliegen
kapp die Nabelschnur
denn Drachen sollen fliegen
ohne feste Spur

31.10.2006: cindy
Funkenperlenaugen

Im Hürdenlauf über tausend Wenn und Aber
anstatt geradeaus auf ein unbekanntes Ziel
Ich steh` mir wieder mal selbst genau im Weg
wo ist die Ruhebank in diesem grenzenlosen Spiel

Ich denk` zuviel an übermorgen
denk` zuviel an mich
Hab` mir den Blick verstellt, auf jetzt und hier und dich
und das machst du

Du blitzt mich an mit deinen Funkelperlenaugen
das tut so gut, da ist so viel für mich drin
das hilft viel besser als jedes Reden, jedes Denken
nur noch Fühlen, nur noch Spüren mach jetzt Sinn

Die Wellen schlagen fast schon über uns zusammen
doch mit dir im Boot ertrag` ich jede rauhe See
Der Wind schlagt mir wieder mal peitschend ins Gesicht
doch mit dir im Rücken tut`s nur halb so weh

Laß mich nicht allein mit mir
laß mich ganz bei dir
will doch noch soviel spür`n, dich und jetzt und hier
und was machst du

Du blitzt mich an mit deinen Funkelperlenaugen …

Das ist wie Balsam, wie ein echtes kleines Wunder
das heilt viel besser als jede Medizin

Komm und halt mich
halt mich fest und drück mich
so fest wie du kannst

Du blitzt mich an mit deinen Funkelperlenaugen.

31.10.2006: cindy
Brüder (stell' Dir Vor)

Wünsche sind so mächtig.
sie kriegen Mauern klein.
Auch die letzten kalten Krieger
seh`n das irgendwann mal ein.
Grenzen ohne Zäune sind da nur das erste Ziel,
ja, die Köpfe sind am Denken,
und kein Herz bleibt dabei kühl.

Stell Dir vor.
daß Brüder endlich Brüder sind.
Spürst Du, daß wir damit nicht alleine sind.

Listig ist die Lüge.
und die Macht schläft mit dem Geld.
Doch der Traum von viel mehr Liebe
schreit schon lauter in die Welt.
Manchmal bin ich traurig,
wenn ich sehe, was wir tun,
doch ich hoffe, gegen Hoffnung ist kein Menschenherz immun.

Stell Dir vor.
daß Brüder endlich Brüder sind.
Nie mehr vergossenes Blut,
kein Herz mehr blind.
Stell Dir vor,
´ne faire Chance für jedes Kind
Spürst Du
daß´wir damit nicht alleine sind

Stell Dir nur vor,so wie zwischen uns zwei`n
könnte es auch zwischen den anderen sein.
Vielleicht hin ich naiv.
vielleicht bin ich ein Kind.
Ich hab` Angst, mein Herz wird blind
Stell Dir nur vor, so wie zwischen uns zwei`n
könnt` es zwischen ganzen Völkern, ganzen Ländern
oder sogar zwischen allen Menschen sein.

31.10.2006: cindy
Hab'mich Wieder An Dir Betrunken

bin so froh, daß es so was für mich gibt
alles festgelegte sich so leicht verschiebt
ansehen – zuhören – völlig leichtgemacht
nehmen – geben – total unbedacht

bin so froh, mein Kopf in deinem Schoß
all´ die schönen kleinen Dinge werden groß
Augen, Hände, feuchter Hauch und dann –
ohne Anfang, ohne Ende, wo fängt der Himmel an
bin wie berauscht von dir

hab mich wieder mal an dir betrunken
hochprozentig – Liebesrausch
den schlaf´ ich mit dir aus
bin schon ganz und gar in uns versunken
heiße Haut als Himmelbett
nie mehr voneinander weg

bin so froh, dein Pulsschlag überall
Grund– und Bodenlos gefühlt im freien Fall
Atem erhitzt, süßer Schweiß
war nie so nah bei dir
hab´ alles vergessen
nur eins, was ich weiß
der Himmel ist jetzt hier
bin wie berauscht von dir

hab mich wieder mal an dir betrunken
hochprozentig – Liebesrausch
den schlaf´ ich mit dir aus
bin schon ganz und gar in uns versunken
heiße Haut als Himmelbett
nie mehr voneinander weg

31.10.2006: cindy
Geweint Vor Glück

Dunkel war der Tunnel,
eng, voll blanker Angst.
Die Nerven am zerfetzen,
innerlich verkrampft.

Die Hoffnung fast verloren,
und doch blieb stets dieses Licht.
Ganz weit zwar, noch am Ende
des Tunnels fest in Sicht.

Nie geahnte, neue Kräfte freigesetzt.
Gespürt, daß nichts, rein gar nichts den Willen dir ersetzt
Hart gestrampelt, dem hellen Ende nah.
Plötzlich alles richtig und plötzlich alles klar.

Ich hab' geweint vor Glück, geweint vor Glück
Alle Dämme brachen, trotzdem blieb die Katastrophe aus
Geweint vor Glück, geweint vor Glück
Hab' mich höchstens meiner Tränen stolz geschämt
Ich hab' geweint vor Glück

Mit dem Schicksal gehadert und alle Welt verflucht
Im Meer aus Selbstmitleid ertränkt
und so mein Heil gesucht

Zweifelsmarterpfeile quer durch Herz und Hirn
Verbissen gegen angekämpft, so gut es eben ging
Lenken lernt nur, wer genügend übt
Jede Menge Fehler, bis nichts die Richtung trübt
Bin angekommen, sei's auch nur am ersten Ziel
Alles ist jetzt richtig und gewonnen ist schon viel

Ich hab' geweint vor Glück, geweint vor Glück
Alle Dämme brachen, trotzdem blieb die Katastrophe aus
Geweint vor Glück, ja geweint vor Glück
Hab' mich höchstens meiner Tränen stolz geschämt
Ich hab' geweint vor Glück

Ich hab' geweint...
Ich hab' geweint vor Glück...

31.10.2006: cindy
An So 'nem Tag

Jedes Wort streichelt mich
Jeder Blick wie ruhiges Licht
Die Sonne schläfert uns die Nacht ein

Keiner da, der uns stört
keiner nervt, keiner verhört
Dieser Tag ist zum zu zweit sein

Der Vorhang bleibt noch lange zu
Wir bleiben, wo wir sind
Kuschelecken sind so selten geworden
Wie zwei Kissen angeschmiegt
Wieder in dich verliebt, ich ergeb' mich
Tu mit mir, was du willst, was ich will

An so nem Tag erlieg ich jedem süßen Attentat
An so nem Tag macht mich keine Luft, nur Liebe satt
An so nem Tag

Taggeträumt, ungeniert jeden Wunsch ausprobiert
Das Bett ist Land und Meer und Wolke

Alles ruhig, wie gemalt, alles Glück ausgestrahlt
Zauberblicke, Zauberworte

Du bist da, wo sind wir denn?
Egal, wir sind zu zweit
Ach, dieser Tag hat's mit uns so gut gemeint
Vorhang auf, die Sonne zieht
Wir reisen mit im Kreis, auf der Stelle
bis der Abend uns langsam umhüllt

An so nem Tag erlieg ich jedem süßen Attentat
An so nem Tag macht mich keine Luft, nur Liebe satt
macht Dein Schach mich in zwei Zügen matt
An so nem Tag

31.10.2006: cindy
Lena

Die Augenringe erzählen die Nacht,
Fremdes Hotel, bin fröstelnd aufgewacht.
Mit nem Gewissen, das mich ständig beißt.
Oh, du fehlst mir so.

In der Arena gestern noch der Held,
Heute der Typ, der den Hörer falsch herum hält.
Ach, warum gehst du denn nicht ran?
Ich vermiß dich so.

Wenn der Himmel mir jetzt auf den Kopf drauf fällt
bist du die einzige, die noch zu mir hält.
Ich brauche jetzt deine ruhige Hand.
Oh, meld dich doch bei mir,
ich gäb sonst was dafür.

Lena, du hast es oft nicht leicht.
Wie weit die Kraft doch reicht.
Wenn ich am Boden liege,
erzählst du mir,
daß ich bald fliege.
Lena, wie ein klarer warmer Wind,
wenn die Tage stürmisch sind,
laß ich mich zu dir treiben,
Seelen aneinander reiben.

Bin viel zu oft weit weg von dir.
Abgestürzt gestrandet neben dir.
Mein Glück, daß du Bruchpiloten magst.

Du kennst mich gut, ich schwör dir nie zu viel.
Aber du weißt, du bist mein wahres Ziel.
Du hast mich immer noch nicht satt.
Du bist Luft für mich, die ich zum Atmen brauch`.
Die Landebahn in meinem Bauch,
Die Tropfen für mein schwaches Herz
Ich lieb dich alltagsgrau,
ich lieb dich sonntagsblau

31.10.2006: cindy
Im Letzten Regen

Weil sie zu viele Wunden hat
findet kaum mehr echte Heilung statt

Ihrer großen Schätze und Kraft beraubt,
zwischen Eis und Fieberglut mißbraucht.

Immer wieder wasserschwarz und himmelrot.
Immer wieder Gift im Leib, auf der Haut den Tod.

Und wenn der Regen auf uns fällt,
und uns der Wind davon erzählt,
sagt nicht, ihr habt es nicht gewußt,
daß sich kein Wind mehr für uns dreht,
daß keiner weiß, wohin es geht,
daß wir im letzten Regen stehn.

Sie war vor uns da, sie wird nach uns sein.
Sie ist Lebensgrund, und wir sind nur gemein.

Immer wieder ihre Güte ausgenutzt,
oh, oh, wann rächt sie sich.
Oh, oh, sie braucht uns nicht, sie braucht uns nicht.

Und wenn der Regen auf uns fällt,
und uns der Wind davon erzählt,
sagt nicht, ihr habt es nicht gewußt,
daß sich kein Wind mehr für uns dreht,
daß keiner weiß, wohin es geht,
daß wir im letzten Regen stehn.

Im Regen stehn, im Regen stehn,
daß wir im letzten Regen stehn.
Im Regen stehn, im Regen stehn,
daß wir im allerletzten Regen stehn

31.10.2006: cindy
Lied Für All' Die Vergessenen

Geblendet von allzuviel Scheinwerferlicht
vergißt man so viele und sieht manche nicht.
Habt mir Wege geebnet und Schatten verscheucht,
und euch mit mir gefreut, und deshalb ist das hier für euch:

Du stehst nie in der Zeitung wie die Großen dieser Welt,
doch für mich bist du – sowie du bist – im kleinen ein Held.
Nach dem Krieg am Nullpunkt hast du gerackert und geglaubt,
dein Leben lang für die Deinen am Leben gebaut.
Luxus war nie wichtig und kein blinder Respekt.
Mein Gewissen mußte keine Verbote umgehn.
Nur deine Bescheidenheit, die hab ich nie erlernt.
Daß wir beide Fehler haben, hab` ich nie übersehen.

Das ist ein Lied für all die Vergessenen,
die nie im Rampenlicht stehen.
Für alle die, die nie drauf versessen sind,
die ganz großen Räder zu drehn.

Auch für dich ist dieses Lied hier,
weil ich zu selten an dich denk.
Hast mich still und geduldig verwöhnt und beschenkt.
Das war so völlig selbstlos,
als wäre das normal,
Geboren, erzogen, beschützt, geliebt
ja, du warst immer da.

Die Wölfin, die ihr Junges verteidigt und schützt
und vermutlich in der Not auch ihr Blut gibt.
Mir bleibt da nur noch `Danke`,
nicht viel, aber´s tut gut
wenn zum Reden – wie so oft – uns der Mut fehlt.

Das ist ein Lied für all die Vergessenen …

Geblendet von allzuviel Scheinwerferlicht
vergißt man so viele und sieht manche nicht.
Habt mir Wege geebnet und Schatten verscheucht,
euch mit mir gefreut. Ich denk an euch!

31.10.2006: cindy
Ohne Dich

Ich steh` am Fenster, nein, ich wart` nicht auf dich.
Kipp noch ein Bier weg, nein, ich denk nicht an dich.
Bin ungebunden, nichts was mir blieb, ich bin frei.
Genieß` die Stunden, dann eben allein! Gut!
Betten zerwühlen, war am schönsten mit dir.
und sich verstehen, war am tiefsten mit dir.
und auch mein Drachen stieg am höchsten mit dir.

Ich wollt doch nur dein Bestes,
und das alles für mich.
Und als Belohnung
läßt Du mich jetzt im Stich.
Glaub bloß nicht,
ich knie vor dir nieder.
Ach, ich bin drüber weg, was glaubst`n du.
´s war nur ein klitzekleiner Schrecken, den steck ich weg.

Ich schaff` es ohne dich.
Ganz bestimmt allein und ohne dich.
Mir geht`s doch gut.
Ich fühl` mich fürchterlich, gar nicht gut.
Ich schaff` es ganz und gar nicht ohne dich.

Ich geh auf Parties, ach, ich hab so viel Spaß.
Bleibt nur die Frage, Herrgott, warum bin ich so blaß?
Nein, ich vermiß` dich nicht, aber ich trinke zuviel.
Da muß ich durch, nee, wegen dir heul` ich nie.

Da gibt`s auch andere Frauen.
Ich weiß, ich muß mich nur trauen.
Denk nicht, ich war immer nur die allerehrlichste Haut.
Doch daß du mich jetzt so in die Pfanne haust,
verzeih ich dir nie – Schluß und aus.
Das hab ich wirklich nicht verdient. Nein !

Ich schaff` es ohne dich.
Ganz bestimmt allein und ohne dich.
Mir geht`s doch gut.
Ich fühl` mich fürchterlich, gar nicht gut.
Ich schaff` es ganz und gar nicht ohne dich.

Ohne Dich
Bin nicht die Hälfte wert ohne Dich
Mir geht´s beschissen,
Ich fühl´ mich fürchterlich, gar nicht gutv
Ich schaff´ es ganz und gar nicht ohne Dich

31.10.2006: cindy
Nichts Ohne Grund

Warum glaubst du, daß das richtig ist,
was du tust und wie du bist?
warum fragst du dich nie, was das alles soll,
ist da nichts, was du vermißt?

Nichts ohne Grund
Nichts ohne Grund

Warum verlierst du nie die Fassung, gibst dir nie ,ne Chance?
Explodier` doch mal – oder versink` in Trance.
Du bist nie der Letzte, riskierst nie zu viel,
alles was du nicht tust, tust Du im Stil
Du kommst nie zu spät und du bist nie verpennt,
was sich menschlich nennt, ist dir fremd.

Nichts ohne Grund

Hoch geachtet und schulterbeklopft, geschätzt und respektiert.
Na gut, wenn du damit zufrieden bist, doch macht denn so das Leben Spaß?
Wer stirbt denn schon gern an Langeweile.

Du bist so tierisch konsequent
Immer volle 100 Prozent
Du bist so wahnsinnig vernünftig
Und du tust nichts ohne Grund.
Du bist so eklig konsequent
Einer, der die Antwort längst schon kennt
Du reistest gern Deine Prinzipien
Und Du tust nichts ohne Grund
Nicht ohne Grund

31.10.2006: cindy
Kein Krieg

Kinderhände malen Bomben auf ein Blatt Papier
und ein rotes Fragezeichen, keiner kann doch was dafür.
Die Guten und die Bösen, die Rollen sind verteilt,
das Drehbuch hält mit Sicherheit kein Happy–End bereit.
Das Fadenkreuz im Bildschirm und dann ein heller Knall.
Nur streng geschminkte Ahnungen vom wirklichen Verfall.
Das Meer schlägt hohe Flammen, und schwarze Wolken ziehn,
und mehr als sonst sieht man, die Leute leise betend knien.

Kein Krieg ist heilig,
kein Krieg ist gerecht,
im Teufelskreis der Waffen
wird gestorben und gerächt.

Kein Krieg ist edel,
kein Krieg lebt von Mut,
er ist unvorstellbar grausam
und auch für sogenannten Sieger nur zum Verlieren gut

Unschuld ölverklebter Federn, die Welt verliert die Schlacht,
bis nicht mal mehr Profitgier unseren Todeshändlern lacht.
Haßgeimpft im Wüstensand, im Herzen schon das Gift,
bis kein Mensch mehr am Leben bleibt und dann erst Frieden ist.

Kein Krieg ist heilig,
kein Krieg ist gerecht,
im Teufelskreis der Waffen
wird gestorben und gerächt.

Kein Krieg ist edel,
kein Krieg lebt von Mut,
er ist unvorstellbar grausam
und auch für die sogenannten Sieger zu viel verlorenes Blut

Schlimmer als ein Alptraum, Tote werden nicht mehr wach.
Die Bauern sind zuerst vom Feld bei dieser Art von Schach.
Kinderhände malen einen, der den Krieg verlor.
Im Radio läuft `Brüder`, und ich stell`s mir gerade vor.

Nie mehr vergossenes Blut, kein Herz mehr blind.
Stell dir vor, daß Brüder endlich Brüder sind. Stell`s dir vor.

Kein Krieg ist heilig,
kein Krieg ist gerecht,
im Teufelskreis der Waffen
wird gestorben und gerächt…

31.10.2006: cindy
Weißt Du Noch?

Schubladenfach–Geheimnis,
vergilbtes Stückchen Brief
fließt durch meine Finger,
rüttelt wach, was lange schlief.
Zeilen voll Erinnerung,
von bittersüß bis lieb. Und Blickrichtung nach damals,
staun` ich, was davon alles blieb.

Deine Mutter horcht vorm Zimmer,
und wir schmusen durch den Raum.
der allererste Zungenkuß,
so feucht wie nachts der Traum.
Ein Strom aus Neugier hat die
Spannung weiter aufgebaut
zur ersten Abenteuerreise
auf deiner nackten Haut.

Weißt du noch, wie die Erde sanft gebebt hat
Weißt du noch, Fingerspitzen, Haut und Haar.
Weißt du noch, wie verrückt das Herz geklopft hat.
Weißt du noch, wie das war?
Weißt du`s noch?

Gedächtnislücken, nur das Gute bleibt, die Jahre gehn.
Ob ich dich wohl noch kenne? Zulange nicht gesehn.
Wo lebst du jetzt, wen liebst du? Besser so, ich weiß es nicht.
Vielleicht wär`s ne Enttäuschung, wenn man sich zufällig trifft.

Ich spür` noch diesen Stehblues. Oh, die Hände wandern los.
Zum ersten Mal die reine Lust, und nicht nur die ist groß.
Daß Liebe nicht im Kopf passiert, wenn man sich so berührt,
und daß dann die Funken sprühen, hab` ich damals kapiert.

Weißt du noch…

Himmel ohne Wolken. Wir waren nicht von dieser Welt.
Alles war so einfach. Schade, daß sowas nicht hält.
Paradies–Sekunden, die uns keiner nimmt.
So wird`s nie mehr werden, so neu und unbedingt.

31.10.2006: cindy
Mein Freund Rudi

Er lebt in einer andern Welt,
es ist schwer, ihn zu verstehn
Und daß er nicht wie andere ist,
das ist ihm wohl auch anzusehen.

Schreiben und Lesen ist ihm fremd,
vieles vergißt er, manches nicht,
z.B. Herzlichkeit die nie,
oh nein, die trägt er stets in sich.

Und steht er vor den Boxen
Und groovt sich langsam ein
Und drückt sich an mein Ohr
Und flüstert nur `mein Freund`
dann denk` ich, er muß was ganz
Besonderes sein.

Keiner rockt, wie er das tut.
Er hat den Groove total im Blut.
Er muß da mit, er grinst vor Glück:
Mein Freund Rüdi lebt Musik.

Vor und zurück, er flippt und schwitzt
oft stundenlang, kennt jedes Lied.
Und wer den Tiger tanzen sieht,
vergißt den Zufallsunterschied.

Liebe Chaoten, Kindereien,
da ist was los in seinem Heim,
arbeitet er und fühlt und liebt
ein kleiner Schritt kann Großes sein.

Er drückt mich lieb und lang:
`Bis bald dann im Konzert`.
Reich, schön, berühmt
ist plötzlich nicht mehr so viel wert.
Das Leben muß was ganz Besonderes sein.

31.10.2006: cindy
Der Mann Am Fenster

Der alte Mann am Fenster gegenüber
ist nicht mehr da, jetzt ist das Zimmer leer
Ganz unwillkürlich geht mein Blick hinüber
daß ich ihn sah, wie lang ist das jetzt her
Zwei steingraue, teilnahmslose Gestalten
trugen ihn heute Morgen aus dem Haus
Der Verwalter fing gleich an zu verwalten
und jemand räumte seine Möbel aus

Der Mann am Fenster
der Mann am Fenster

Wir waren einander wie enge Vertraute
er, der vom Sessel auf die Straße sah
ich, der am Schreibtisch auf dem Bleistift kaute wenn einer kam - der andere war
schon da Und wenn die Nacht sich auf die Dächer legte nur dort und hier ein helles
Fenster blieb Er, der sich schlaflos in der Stube regte und ich, der bis zum
Morgengrauen schrieb

Der Mann am Fenster
der Mann am Fenster

Vorm Haus steht ein verbeulter Lieferwagen
zwei junge Leute haben ihn gebracht
und Möbel und Kartons hinauf getragen
sie malen und tapezieren die halbe Nacht
durchs offene Fenster dringt Musik herüber
die beiden lächelten mir zu vorhin
und langsam werde ich mir klar darüber
daß ich für sie ab heut' der Mann am Fenster bin

Der Mann am Fenster
der Mann am Fenster

31.10.2006: cindy
Heimlich

Sie kann sich nicht beklagen
eigentlich geht es ihr doch ziemlich gut
Na ja, sie weiß, nach so vielen Jahren
fehlt das Feuer,
doch bleibt ihr immer noch
etwas von der wärmenden Glut

Da sind die ersten kleinen Falten
Auf ihrer immer noch recht jugendlichen Haut
Oh ja, sie hat sich wirklich gut gehalten
doch seine seltenen Komplimente
klingen viel zu vertraut

Sie ist Hausfrau und Mutter
hat beides gewollt, doch da war irgendwann auch mal mehr
Manchmal fragt sie sich war das alles
doch dann räumt sie hinter den Kindern her

Heimlich träumt sie sich fort
heimlich sucht ihre Liebe den fast schon vergessenen Ort,
wo heimliche Wünsche vergeh´n
heimlich, in Arme, die zärtlich versteh´n

Früher war er anders
sie waren frisch verliebt, das ideale Paar
Er war erfolgreich und dann die Heirat
und die Zukunft war schon immer völlig klar

Ja, sie weiß, was sie hat
doch sie spürt, was ihr fehlt
und ihr Hunger ist längst nicht gestillt
Sie wischt Staub und bleibt steh´n v
an der Wohnzimmerwand vor dem süßen Familienbild

Heimlich träumt sie sich fort
heimlich sucht ihre Liebe den fast schon vergessenen Ort,
wo heimliche Wünsche vergeh´n
heimlich, in Arme, die zärtlich versteh´n

Und der junge Mann, der sie im Traum besucht
kümmert sich und betet sie an
und sie hofft und sie fürchtet den Augenblick
da sie ihn wirklich trifft,
denn – was dann ?

31.10.2006: cindy
Alles Wird Gut

Dein Geständnis war ein harter Schlag
und dann erst die Attacken.
Meine Prinzessin auf dem Kriegspfad,
mit diesem Jüngling im Nacken.
Mein Seelenheil an deinem blonden Faden
und die Angst, daß du ihn kappst.
Mit dem Rücken zur Wand erst hab ich kapiert,
daß du in reiner Notwehr vor dem Untergeh'n
nur nach meiner Hilfe Schnappst.
Alles wird gut,
das Schlimmste vorbei,
das krisenfeste, chaosbeste Duo
muß einander doch verzeih'n.
Alles wird gut,
das Schlimmste vorbei.
Die Rechte gerade nannte mich "Ignorant".
Der linke Haken hieß "Egoist',
ha, der Knockout war dieser Knilch von Mann,
der ganze Eifersuchtsfoltermist.
Liebe reimt sich auf Hiebe kriegen,
doch nur Worte tun so weh,
und ich genehmige dir Schock-Therapie,
wenn ich das nächste mal gewohnheitsblind
das Rotlicht, überseh' - Hey.
Alles wird gut,
das Schlimmste vorbei,
das krisenfeste, chaosbeste Duo
muß einander doch verzeih'n.
Alles wird gut,
das Schlimmste vorbei.
Alles wird gut,
wir zwei sind dabei.
Mein männlicher Stolz ist zwar hin,
doch der machte noch nie viel Sinn.
Ich hab' deinen Gockel verjagt
und das Kriegsbeil versteckt.
Oh, welches Krisenpotential
da wohl noch in uns steckt.
Alles wird gut ...
DIE NÄCHSTE KRISE KOMMT BESTIMMT UND
VIELLEICHT AUCH DIE KRAFT, SIE
DURCHZUSTEHEN. ABER GARANTIEN GIBT ES
WOHL KEINE. MANCHMAL BLEIBEN NUR DIE
LIEDER, DIE ABER FÜR IMMER.

31.10.2006: cindy
Hey Du

Den Löwen zieht´s zur Löwin
die Wale turteln im Meer
Dein Kater läßt das Mausen sausen
jagt seiner Katze hinterher

Nur du liegst faul auf dem Sofa
und tust Dir immer noch so leid
Du faselst von Deiner Freiheit
und zu zweit gäb´s doch immer nur Streit
Das ist doch nicht Dein Ernst ?

Hey Du, einsames Herz, gib es zu
Du bist doch nicht gerne allein
Hey Du, ja ich mein Dich, gib es zu
das muß doch nicht sein

Auch Löwen haben Sorgen
und Wale schnappen mal nach Luft
Dein Kater ist als Gigolo verschrien
seine Katze hält ihn für den letzten Schuft

Doch keiner wirft seine Flinte
so schnell wie Du so ungenutzt ins Korn
was heißt "enttäuscht", was heißt denn hier "abgeblitzt"
neues Glück, dann eben noch mal von vorn
komm, krieg den Hintern hoch

Hey Du, einsames Herz, gib es zu
Du bist doch nicht gerne allein
Hey Du, ja ich mein Dich, gib es zu
das muß doch nicht sein

All die einsamen Herzen schlagen
vor allem nachts allein
keiner hört ihr lautes Klagen
sie sind ganz allein

All die einsamen Herzen träumen
vor allem Nachts allein
keiner weiß, was sie versäumen
das darf nicht sein

Hey Du, einsames Herz, gib es zu
Du bist doch nicht gerne allein
Hey Du, ja ich mein Dich, gib es zu
das muß doch nicht sein

31.10.2006: cindy
Hör Gut Zu

Ich habe gut und gerne 5 Kilo Übergewicht
ein krummes Ding Namens Nase ziert mein Gesicht
und wie ich an ´ne Frau wie Dich komm, weiß ich nicht
zwischen himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt
hab ich Dich oft genervt, selten Rücksicht geübt
doch das ist mir ernst, ich war und bin und bleib in Dich verliebt

Ich zeig Dir noch mal meinen alten Trick
ich sitze am Klavier mit Hundeblick,
und Du weißt, was das heißt

Hör gut zu, Du bist mein Glück
und ich sing Dir meine Lieder
und ich nehme keins davon zurück
Ich lieb Dich immer mehr
Hör gut zu, Du bist mein Glück
nicht immer, aber immer wieder
bin ich total durch Dich verzückt
Du bist mein echtes, pures Glück

Ich bin Dein Tiger, bin Dein Häuptling kuschelnder Bär
die Wahrheit liegt wohl dazwischen, ein Mann hat´s heut eben schwer,
Du hast mein Herz gestohlen, gib es nimmer her
Ein Dschungel aus Alltag und Du mittendrin
ich würd mich dauernd verlaufen, doch Du kriegst das hin
Du findest den Weg, unseren eigenen Weg, weil ich bei Dir bin

Du kannst mir nie sehr lange böse sein
denn mir fällt immer noch was schönes ein
für Dich und das klingt ganz erstaunlich

Hör gut zu, Du bist mein Glück
und ich sing Dir meine Lieder
und ich nehm keins davon zurück
Ich lieb Dich immer mehr
Hör gut zu, Du bist mein Glück
nicht immer, aber immer wieder
bin ich total durch Dich verzückt
Du bist mein echtes, pures Glück

Zwischen Supermarktregalen kriecht ein junger Mann
und sucht verwirrt nach seinem Glück
und er sieht sie
und er sagt nichts
und er schreit nicht
nein, er singt, Hör gut zu …

31.10.2006: cindy
Nie Genug

Der Pfarrer riß den Jungen am Haar
und die Ohrfeige saß, weil er unartig war
Vor der ganzen Klasse, Tränen im Gesicht
das ist längst verzieh´n, der Junge war ich

Leere Formeln, als Gebete getarnt
vor den Spätfolgen der Onanie gewarnt
Wunderglaube gegen Phantasie
gehorsame Schäflein fallen auf die Knie

Sie thronen unfehlbar, die alten Männer aus Rom
verbannen die Zweifler und auch das Kondom
die Lust ist des Teufels, aus Angst vor Frauen
welcher Reichtum an Macht, Armut an Vertauen

Das Buch der Bücher auf Regeln beschränkt
was zwischen den Zeilen steht, verdrängt
habt Euch vom Lachen und Lieben und Leben entfernt
ich hab auch abgestreift und selbst gelernt

in Musik, einer Melodie
die mir Gänsehaut verpaßt
in einer Idee, einem Bild, einem wahren Wort
einem Kuß, der selbstlos macht
liegt so viel Gott
das liegt in der Luft und das hat so viel Kraft

Davon krieg ich nie genug
jeden Atemzug um Zug
davon krieg ich nie genug
ich brauch mehr, mehr als genug
davon krieg ich nie genug

Die Angst vor der Sünde hat die Freude gelähmt
die unbändige, göttliche Lebenslust gezähmt
triste Mienen bringen Dunkel in Licht
küßt ihr nur den Boden, ich küß lieber Dich
In einer Umarmung
einer durchgefühlten Nacht
liegt so viel Gott
mein Gott, das lieb ich
das hat mich gepackt

Davon krieg ich nie genug
jeden Atemzug um Zug
davon krieg ich nie genug
ich brauch mehr, mehr als genug
davon krieg ich nie genug
jeden Atemzug um Zug
davon krieg ich nie genug
ich brauch mehr, mehr als genug
davon krieg ich nie genug
ich brauch mehr noch viel mehr
noch viel mehr, mehr, mehr
davon krieg ich nie genug

Ich hör ganz tief in mich
Ich hör´ ganz leise meine Stimme.
Ich hör´ ganz tief in mich
Ich hör´ ganz leise, was die Stimme
singt – und das klingt
nach mehr.

31.10.2006: cindy
Neue Brücken

Ich find´ auf meinem Globus so viel Flächen ohne Brot
und ehemals bunte Teile färbt ein Blutstrom tödlich rot
die Gier, Haß, Neid und Rachsucht sind die Seuchen dieser Welt
das Immunsystem verläßt sich auf den Waren–Gott, das Geld

Die Klugheit liegt am Boden,
die Vernunft wird noch verrückt
die niedrigsten Instinkte schlagen zu
wohin man blickt

Das alles scheint weit weg, doch es beginnt vor Deiner Tür
der nächste der die Kälte spürt, kann meistens nichts dafür

Neue Brücken, über Flüsse voller dummer Arroganz
neue Brücken, über Täler tiefster Intoleranz
neue Brücken, neue Wege, aufeinander zuzugehen
ganz behutsam, voller Achtung, miteinander umzugeh´n

Brüder gibt´s am Stammtisch, Schnaps im Kopf, den Geist im Glas
in Sorge um ihr Vaterland, gedeiht der Fremdenhaß
daß Deutsche bess´re Menschen sind, wer´s nicht weiß, kann´s dort erfahren
und daß das alles nicht so schlimm war bei Adolf, in den Nazi–Jahren

Der Scheich ist hoch willkommen
wenn er für Panzer Dollars gibt
sein Landsmann auf der Flucht vor Folter
ist weniger beliebt

Die Tür wird schnell verriegelt, ist das kein Asylbetrug
die paar gutgemeinten Lichterketten waren noch lange nicht genug

Neue Brücken, über Flüsse voller dummer Arroganz
neue Brücken, über Täler tiefster Intoleranz
neue Brücken, neue Wege, aufeinander zuzugehen
ganz behutsam, voller Achtung, miteinander umzugeh´n

31.10.2006: cindy
Noch Ein Leben

Ein kalter Schauer jagt mir durch die Haut
aus dem Gedächtnis nie gelöscht.
Warum in jener Nacht
was hast du nur gedacht
was hat die Zweifel weggewischt?
Die tiefe Traurigkeit in dir
dafür fehlte das Gespür
hab ich ganz anders als dein Lächeln
im Trubel übersehn.
"Drachen sollen fliegen" war dein Lieblingslied
und in jener Nacht hast du es wahr gemacht
und bist losgeflogen
ganz ohne Flügel aus dem 13. Stock.
Du hast dein Ende selbst gewählt
hast dich mit leben so gequält
doch war das fair? War das nicht feige?
Du gibst keinem mehr `ne Chance.
Erst wenn dein letzter Vorhang fällt
erst dann verliert die Welt den Mut für dich,
ich wünsch` dir trotzdem alles Gute,
da, wo du jetzt bist.
Du warst für jeden Pfeil
schutzloses Ziel
für diese Welt zu viel Gefühl.
Was war der letzte Tritt
zum allerletzten Schritt
hat dich der Todesrausch verführt?
Daß du die Antwort schuldig bleibst
und so die Trauer nie vertreibst
ist rücksichtslos und tut genau den Falschen,
die dich brauchten, weh.
Zu spät, um dir zu zeigen, was du hier versäumst
wie man hofft und träumt, kannst du dir denn
verzeihn, ich wollte
keine Drachen fallen, sondern steigen sehn.
Du hast dein Ende selbst gewählt
hast dich mit leben so gequält
doch war das fair? War das nicht feige?
Du gibst keinem mehr `ne Chance.
Erst wenn dein letzter Vorhang fällt
erst dann verliert die Welt
den Mut für dich, ich wünsch` dir trotzdem
alles Gute, da, wo du jetzt bist.
Ich wünsch` dir
noch ein Leben
noch ein Leben
noch ein Leben
mit einer fairen Chance.
Ich wünsch` dir
noch ein Leben
noch ein Leben
noch ein Leben
doch du hast nur eine Chance.

31.10.2006: cindy
Seiltänzertraum

Tagverdrossen senkt sich dichter Schleier namens Nacht
die Tropfen die ans Fenster trommeln
halten mich nicht wach
mmh, ich tauche ein
laß all die Traumtanzgeister zu mir rein

Das Kind ist längst erwachsen
und versteckt sich doch im Mann
es läuft die Treppe ständig hoch
und kommt nie oben an

Jede Stufe ist der nächste Wunsch
der in Erfüllung geht
oh, das Kind stellt fest, das ist nicht schön
und schmaler wird der Weg

Manche jubeln laut, manche schrei´n "Spring"
ach, wen kümmert schon die Balance
keiner sieht die feinen Angstschweißtropfen
es bleibt die Flucht in Trance

Halt mich fest,
damit von mir mehr übrig bleibt
als dieser kleine Rest

Kennst Du den Seiltänzertraum, ich stürz´ ab
doch ich lebe noch, Dein Netz fängt mich auf
mitten im Schoß, in Deinem Schoß

Noch höher raus
das Gleichgewicht zu halten, saugt mich aus
oh, geht das immer so weiter
bis zum Dessert beim eigenen Leichenschmaus

Ich bin im falschen Film mit völlig falschem Sinn
schalt ihn ab, wo ist der Knopf
Oh, bitte hilf mir, hilf mir, wann denn endlich
macht es "Klick" in meinem Kopf

Weck mich auf
das Schicksal nimmt zwar seinen
doch Du nimmst meinen Lauf

Kennst Du den Seiltänzertraum, ich stürz´ ab
doch ich lebe noch, Dein Netz fängt mich auf
mitten im Schoß, in Deinem Schoß
Traumtanztrapez, ich stürz´ ab
doch ich lebe noch, ich tauch´ mich hinein
in deinen Schoß, mitten im Schoß.

Am Fenster Trommeln immer noch
die Tropfen, ich bin wach
Deine kühle Hand hat die Hitze
meiner Stirn verjagt
Deut´ mit meinen Traum
Du kannst das gut, Du kennst mich
Ich lieg in Deinem Arm

31.10.2006: cindy
Sie Sieht Die Sonne

Wenn die Sterne günstig stehn
und der Mond die Nacht bestrahlt
wenn die Stille spricht,
dann ist sie allem unbegreiflichen so nah

Wenn Du sie ganz dringend brauchst
auch noch ihre Macken magst
wenn Du Dich auf sie verläßt
dann fragt sie nicht, dann ist sie einfach da

In ihr wohnen kleine kostbare Talente
eins davon ist, immer wieder gut zu tun
ihr liegt an mir, sie läßt mir freien Raum
und schenkt mir den Platz
mich an ihrer Seite auszuruh´n

Sie sieht durch die Wolken die Sonne
und stellt sich hart in den Wind
sie ist nie zu bequem
sie hat mir gezeigt
wie Leichtigkeit gelingt
wie einfach so was klingt

Wenn sie ihre Hand aufgelegt
ihre kleinen Wunder wirkt
Dann bin ich wehrlos, völlig hin und weg
das grenzt an Zauberei

Ob sie durch die Küche tanzt
oder Atmosphäre schafft,
ihr müßtet sie mal sehn und mich verstehn
auch wenn ich übertreib…

Und ein Lachen das sich quält, das durchschaut sie
ein gelangweiltes Gespräch ist ihr zuviel
doch keinem Streit, der ihr nötig scheint
geht sie aus dem Weg
Sie leistet sich ihren eigenen Stil

Sie sieht durch die Wolken die Sonne
und stellt sich hart in den Wind
sie ist nie zu bequem
sie hat mir gezeigt
wie Leichtigkeit gelingt
wie einfach so was klingt

31.10.2006: cindy
Noch Ein Leben

Ein kalter Schauer jagt mir durch die Haut
aus dem Gedächtnis nie gelöscht.
Warum in jener Nacht
was hast du nur gedacht
was hat die Zweifel weggewischt?
Die tiefe Traurigkeit in dir
dafür fehlte das Gespür
hab ich ganz anders als dein Lächeln
im Trubel übersehn.
"Drachen sollen fliegen" war dein Lieblingslied
und in jener Nacht hast du es wahr gemacht
und bist losgeflogen
ganz ohne Flügel aus dem 13. Stock.
Du hast dein Ende selbst gewählt
hast dich mit leben so gequält
doch war das fair? War das nicht feige?
Du gibst keinem mehr `ne Chance.
Erst wenn dein letzter Vorhang fällt
erst dann verliert die Welt den Mut für dich,
ich wünsch` dir trotzdem alles Gute,
da, wo du jetzt bist.
Du warst für jeden Pfeil
schutzloses Ziel
für diese Welt zu viel Gefühl.
Was war der letzte Tritt
zum allerletzten Schritt
hat dich der Todesrausch verführt?
Daß du die Antwort schuldig bleibst
und so die Trauer nie vertreibst
ist rücksichtslos und tut genau den Falschen,
die dich brauchten, weh.
Zu spät, um dir zu zeigen, was du hier versäumst
wie man hofft und träumt, kannst du dir denn
verzeihn, ich wollte
keine Drachen fallen, sondern steigen sehn.
Du hast dein Ende selbst gewählt
hast dich mit leben so gequält
doch war das fair? War das nicht feige?
Du gibst keinem mehr `ne Chance.
Erst wenn dein letzter Vorhang fällt
erst dann verliert die Welt
den Mut für dich, ich wünsch` dir trotzdem
alles Gute, da, wo du jetzt bist.
Ich wünsch` dir
noch ein Leben
noch ein Leben
noch ein Leben
mit einer fairen Chance.
Ich wünsch` dir
noch ein Leben
noch ein Leben
noch ein Leben
doch du hast nur eine Chance.

31.10.2006: cindy
Endlich Ich

Sie hat ihm den Brief schon geschrieben
doch sie traut sich nicht, schickt ihn nicht ab
Sie weiß, sie kann geben, kann lieben
doch was ist, wenn auch er sie nicht mag
Noch mal erträgt sie die Blicke nicht
die sie durchdringen, als wär sie nicht da
Was hat sie getan, warum straft man sie so
und es fehlt nur, daß er lacht
Sie sieht makellos magere Models
In Hochglanz, die Männer verzückt und verrückt
Sie träumt sich in Liebesromane
Sinnlich und schön begehrt und beglückt
Sie sehnt sich nach Nähe, Geborgenheit
Doch sie scheint nur als Zaungast genehm
Warum kann sie denn keiner, so wie sie ist
nur mit anderen Augen seh´n ?
Doch wer glaubt schon, daß Wunder geschehen
Und sie steht wieder allein vor dem Spiegel
Und sie weint hilflos in sich hinein
Und sie flucht mutlos – dann kocht die Wut hoch
Dieses Scheißleben ist wirklich gemein
Sie ist nun mal kein Barbiepüppchen
Ihre Stärken sind leise, verdeckt
Die tollen, die ganz coolen Typen
fragen nie, was sie tut, wo sie steckt
Die Gleichgültigkeit und die Hänselei
hat sie immer geschluckt, nie verdaut
Daß sie wertlos und keinesfalls liebenswert sei
hat sie irgendwann selbst geglaubt
und sich schließlich nichts mehr zugetraut
Und sie steht wieder allein vor dem Spiegel
da neulich im Bus, dieser junge Mann
mit Brille und nicht so ganz schlank
Er lächelte nett und er sprach sie an
Sie wies ihn ab "NEIN", vielen Dank"
Vielleicht geht es ihm jetzt wie ihr
hinter einer verschlossenen Tür
Und sie steht wieder allein vor dem Spiegel

31.10.2006: cindy
Allein Vor Dem Spiegel

Sie hat ihm den Brief schon
geschrieben
doch sie traut sich nicht,
schickt ihn nicht ab
Sie weiß, sie kann geben, kann
lieben
doch was ist, wenn auch er sie
nicht mag
Noch mal erträgt sie die
Blicke nicht
die sie durchdringen, als wär
sie nicht da
Was hat sie getan, warum straft
man sie so
und es fehlt nur, daß er
lacht
Sie sieht makellos magere
Models
In Hochglanz, die Männer verzückt
und verrückt
Sie träumt sich in
Liebesromane
Sinnlich und schön begehrt und
beglückt
Sie sehnt sich nach Nähe,
Geborgenheit
Doch sie scheint nur als
Zaungast genehm
Warum kann sie denn keiner, so
wie sie ist
nur mit anderen Augen seh'n
?
Doch wer glaubt schon, daß Wunder
geschehen
Und sie steht wieder allein vor
dem Spiegel
Und sie weint hilflos in sich
hinein
Und sie flucht mutlos - dann kocht
die Wut hoch
Dieses Scheißleben ist wirklich
gemein
Sie ist nun mal kein
Barbiepüppchen
Ihre Stärken sind leise,
verdeckt
Die tollen, die ganz coolen
Typen
fragen nie, was sie tut, wo
sie steckt
Die Gleichgültigkeit und die
Hänselei
hat sie immer geschluckt, nie
verdaut
Daß sie wertlos und keinesfalls
liebenswert sei
hat sie irgendwann selbst
geglaubt
und sich schließlich nichts mehr
zugetraut
Und sie steht wieder allein vor
dem Spiegel
da neulich im Bus, dieser junge
Mann
mit Brille und nicht so ganz
schlank
Er lächelte nett und er sprach
sie an
Sie wies ihn ab "NEIN", vielen
Dank"
Vielleicht geht es ihm jetzt
wie ihr
hinter einer verschlossenen Tür
Und sie steht wieder allein vor
dem Spiegel....

31.10.2006: cindy
Abenteuerland

Der triste Himmel macht mich krank
Ein schweres graues Tuch
Das die Sinne fast erstickt
Die Gewohnheit zu Besuch
Lange nichts mehr aufgetankt
Die Batterien sind leer
In ein Labyrinth verstrickt
Ich seh' den Weg nicht mehr
Ich will weg, ich will raus
Ich will - ich wünsch mir was
Und ein kleiner Junge nimmt mich an der Hand
Er winkt mir zu und grinst:
Komm hier weg, komm hier raus
Komm, ich zeig dir was
Das du verlernt hast vor lauter Verstand

Refrain: Komm mit
Komm mit mir ins Abenteuerland
Auf deine eigene Reise
Komm mit mir ins Abenteuerland
Der Eintritt kostet den Verstand
Komm mit mir ins Abenteuerland
Und tu's auf deine Weise
Deine Phantasie schenkt dir ein Land
Das Abenteuerland

Neue Form, verspielt und wild
Die Wolken mal'n ein Bild
Der Wind pfeift dazu dieses LiedIn dem sich jeder Wunsch erfüllt
Ich erfinde, verwandle mit Zauberkraft
Die Armee der Zeigefinger brüllt:"Du spinnst!"
Ich streck' den Finger aus
Ich verhexe, verbanne, ich hab die Macht
Solange der Kleine im Spiegel da noch grinst

Refrain

Peter Pan und Captain Hook mit siebzehn Feuerdrachen
Alles kannst du sehen, wenn du willst
Donnervögel, Urgeschrei, Engel, die laut lachen
Alles kannst du hören, wenn du willst
Du kannst flippen, flitzen, fliegen und das grösste Pferd kriegen
Du kannst tanzen, taumeln, träumen und die Schule versäumen
Alles das ist möglich in dir drin, in deinem Land
Trau dich nur zu spinnen, es liegt in deiner Hand

31.10.2006: cindy
Daß Es Dir Leid Tut

Haben wir das nötig, ein unwürdiges Spiel
Das laute Schweigen, die Freundschaft im Exil
Jegliche Versuche durch Sturheit abgeblockt
Ich hab es satt, bin müde, Du und Dein falscher Stolz

Ich hoffe auf ein Zeichen
Du bist dran, es liegt an Dir
Dein Riesenbonus ist demnächst aufgebraucht

Jenseits jeder Logik
Die Gefühle strapaziert
Niemand hat doch wohl Dein Herz ausgetauscht

Spring über Deinen Schatten, spring !
Oh, bitte spring, sag es, sag es

Daß es Dir leid tut, sag es mir
Daß es Dir leid tut, zeig es mir
Laß uns Aug in Auge reden
In die Seele sehn
Uns ne Chance geben
Und wir werden uns wieder versteh´n

Das Herz auf meiner Zunge spricht schneller als ich denk
Und das kann ziemlich weh tun, nicht immer ein Geschenk
Manchmal überriech ich des besten Freundes Mist
Weil bequemes Wohlergehen der geliebte Nächste ist

Wenn ich Dich verletzt hab
Dann hoff ich, daß es heilt
Es dauert, bis man die eig´ne Schuld begreift

Wenn jeder nur die eig´ne Sicht vertritt
Wer fühlt dann mit, wer macht den ersten Schritt

Daß es Dir leid tut, sag es mir
Daß es Dir leid tut, zeig es mir
Laß uns Aug in Auge reden
In die Seele sehn
Uns ne Chance geben
Und wir werden uns wieder versteh´n
Daß es Dir leid tut …

31.10.2006: cindy
Ein Graues Haar

Gerade noch hab ich Indianer gespielt
Die Tante im Kindergarten
hatte ich furchtbar lieb
Dann meine Runden auf dem Mofa gedreht
Erster Kuß, erste Liebe
wie schnell die Zeit vergeht

Und jetzt steh ich vor´m Spiegel, viertel vor acht
Die Party wird geil, mein Geburtstag
All die, die mich mögen, haben an mich gedacht
Doch was muß ich da seh´n, na was ?

Ein graues Haar
wieder geht ein Jahr
Alles Gute, Danke klar
immer noch ein Grund zu feiern
Ich seh´ ein graues Haar

Ich seh mich noch suchen
meinen Platz in der Welt
Gelegentlich hab ich ein Glas zu viel bestellt

Ich sah viele kommen
ich sah viele geh´n
Sah viele umfallen, ich blieb meistens steh´n

Viele 1000 Momente in die Zeit gerafft
Ich wünsch mir noch mehr davon, mehr noch
Hab besser kapiert, was mich glücklich macht
Was mich echt nicht kümmern muß, na was?

Ein graues Haar
wieder geht ein Jahr
Alles Gute, Danke klar
immer noch ein Grund zu feiern
Ich seh´ ein graues Haar

Wir feiern jede neue Falte, die nötig war
jedes allzufrüh ausgefallene Haar
Und jeden guten Ansatz, ob Glatze, ob Bauch

Auch an den allerschönsten Körpern nagt
Der Weisheitszahn der Zeit
– Für wahr – die Jugend ist vergänglich, das Alter wächst
Und das zu feiern, ist der schönste Zeitvertreib

Ein graues Haar …

31.10.2006: cindy
Es Tut Weh

Unsere letzten paar Wochen
Hast Du gemeinsten Lügen geweiht
Wann gabst Du mir den letzten ehrlichen Kuß
Ab wann warst Du zum Absprung bereit ?

Deiner Sehnsucht nach neuem Land, fester Hand
Und dem Reiz neuer Haut an Haut
bist Du klammheimlich, rücksichtslos einfach gefolgt
und ich Esel, hab Dir vertraut

Oh, ich war wohl mit Blindheit geschlagen
Denn ich brauch Dich, hab auf Dich gebaut
War das alles für Dich nur ein erster Versuch
Wozu hast Du diesen Ring mit mir getauscht ?

Es tut weh, aus und vorbei
es tut weh, geht denn alles entzwei ?
All die Jahre getäuscht
Hast mich abgrundtief enttäuscht
es tut weh

Ich würd Dich gerne hassen
Doch ich lieb Dich noch viel zu sehr
Könnt ich einfach nur von Dir lassen
Kein Geruch, kein Bild, keine Erinnerung mehr

Ja,ich weiß auch, daß es Dir leid tut
Mich so gnadenlos abzuservieren
Doch auch Du bist ein Sklave der Feigheit
warum muß ich Dich am Ende so schäbig verlier´n ?

Es tut weh, aus und vorbei
es tut weh, geht denn alles entzwei ?
All die Jahre getäuscht
Hast mich abgrundtief enttäuscht
es tut weh, aus und vorbei
Es tut weh

Und ich hoff, Dein Gewissen ist
kein Ruhekissen, und
All das hat letztlich nen Sinn
Nein, ich geh nicht kaputt
Ich weiß, irgendwann
hab ich´s kapiert, und dann
Bist Du nicht mehr in mir drin
Aber jetzt tut es weh …

31.10.2006: goldentears

das bekannteste hast du vergessen , ich oute mich jetzt als Pur - Fan !!

Wo sind all die Indianer hin?
Wann verlor das grosse Ziel den Sinn?

Dieses alte Bild aus der Kinderziet
zeigt alle Brüder vom Stamm der Gerechtigkeit.
Wir waren bunt bemalt und mit wildem Schrei
stand jeder stolze Krieger den Schwachen bei.

Unser Ehrenwort war heilig,
nur ein Bleichgesicht betrog
und es waren gute Jahre,
bis der Erste sich belog.

Wo sind all die Indianer hin?
Wann verlor das große Ziel den Sinn?
So wie Chingachgook für das Gute stehn,
als letzter Mohikaner unter Geiern nach dem Rechten sehn.

Der "Kleine Büffel" spielt heute Boss,
er zog mit Papis Firma das grosse Los.
"Geschmeidige Natter" sortiert die Post,
und in seiner Freizeit sagt er meistens "Prost".

Und die Friedenspfeife baumelt überm Videogerät,
wieviel Träume dürfen platzen,
ohne dass man sich verrät?

Wo sind all die Indianer hin?
Wann verlor das große Ziel den Sinn?
So wie Chingachgook für das Gute stehn,
als letzter Mohikaner unter Geiern nach dem Rechten sehn.

Es gibt noch ein paar wenige vom Stamme der Schoschonen,
die finden sich, erkennen sich am Blick,
und deren gute Taten kann man nur durch Freundschaft belohnen,
sie nehmen ein Versprechen nie zurück.


31.10.2006: goldentears

der erste Sonnenstrahl

Hoch, so hoch, und immer höher
über Seen, Felder, Wälder
schweben und sich tragen lassen
Gedanken fangen und erfassen
Leicht, so leicht und immer leichter
über Welten des Traums noch weiter
führt das klare Fließen mich
in die Helle dieses Lichts
Ich fühle, wie es in mich fließt,
das Leben...
Frei so frei, und immer freier
als ob Millionen Freudenfeuer
in mir lodern, in mir brennen
ich will das Lebens Ziel erkennen
Weiß, so weiß und immer weißer
wird die Welt und immer heißer
das Verlangen nach dem Ziel
dies unendliche Glücksgefühl
Und ich fühle, wie es in mich fließt,
das Leben...


31.10.2006: goldentears

Kowalski

Kowalski fliegt im Sommer nach Athen
um mal was Schöneres zu sehn
Denn seine Frau, die Trude
steht nun mal auf Buxtehude
Er liest im Meckermann Prospekt
und weiß, wie lecker Gyros schmeckt
und die Griechin, die so toll is, namens Akropolis

Er hat gehört, daß sie auf deutsche Männer schwört
und Herr Kowalski träumt vom heißen Sommerflirt
Was er dann erzählen kann, das reicht bis nächstes Jahr
und dann ist ja der nächste Urlaub da
Kowalski auf Urlaubsfahrt
Fotoapparat
Kowalski - Scheckbuch in der Hand
Ouzo, Sonnenbrand
Kowalski, der Urlaubsgigolo
macht gerne Frauen froh
Zuhaus traut er sich das nie
Kowalski - Made in Germany

Kowalski bucht ne Halbpension am Strand
sieht schöne Körper dort im Sand
die bruzzeln in der Sonne
Knusperhühnchen voller Wonne
und im Hawaii-Hemd balzt er dann
ne süße kleine Griechin an
doch seine Kugelform
entspricht nicht ihrer Schönheitsnorm

Fortan sieht er den Strand nur vom Toilettenrand
Denn das Olivenöl, das macht Kowalski schlank
So vergehn die Wochen und der Urlaub ist vorbei
Vielleicht klappts nächstes Jahr in der Türkei

Kowalski auf Urlaubsfahrt...

Kowalski, uhuhuhu,
schubschubschubidu
Kowalski, yeah yeah yeah
Kowalski, eijeijei
ei ei eijeijei
Kowalski, ih ih ih
Kowalski, Made in Germany


31.10.2006: goldentears

D-Mark

Geliebte D-Mark, du machst uns zahlungsstark
geliebte D-Mark, und sind die Taschen leer
dann mußt Du her, geliebte D-Mark

Er geht in die Bank, Pistole in der Hand
er sagt vielen Dank und rennt los mit seiner
vielgeliebten D-Mark ....

Omas schwaches Herz erträgt keinen Scherz
nur ein kleiner Schreck und als Erbe kommt ein Scheck
mit vielen D-Mark....

Er sitzt im Bundestag und wartet auf Spenden
die richtige Entscheidung wird das Warten
schnell beenden, D-Mark ...

Er fährt mit seinem Kahn auf dem Rhein
die Firmenleitung sagte, kippen Sies rein
er weiß, daß es stinkt und mancher Fisch ertrinkt
Chemie ist halt so wichtig, weil sie Arbeitsplätze
bringt und mache D-Mark ....

Er wird jetzt Guru
er sucht noch Jünger
wer ihm seine Kohle nicht gibt
der ist ein Sünder

Ein Kamel kommt leichter durch ein Nadelöhr
als ein Reicher in den Himmel
das hat nicht etwa der Papst gesagt
nein, das steht auf seinem - Gebetbuch


31.10.2006: goldentears

Kowalski 2

Kowalski bucht last minute Billig-Flug
Und wittert sofort Lug und Trug
Weil der Verspätung hat
Kowalski hungert nimmersatt
Mißmutig schleicht er dann an Bord
Und denkt vermutlich gleich an Mord
Weil diese Stewardessen
Ausgerechnet ihn vergessen

Kurz vor der Schwelle zur Anwendung
Von Gewalt kriegt er sein Essen doch noch
Und natürlich kalt
Ziemlich schlecht gelaunt freut er sich dann auf die Türkei
Die Koffer sind im Flugzeug nach Hawaii

Kowalski in Urlaubsnot
Bucht Sonderangebot
Kowalski - Beschwerdebuch zur Hand
Und das sogar am Strand
Kowalski - der Selfmade-Advokat
Vor Gericht knallhart
Zu Hause kriegt er Geld zurück
Das ist Kowalskis Urlaubsglück

Kowalski ist noch von der Reise matt
Sein Bett ist hart, die Luma platt
Im Nachbarbungalow stöhnt nächtens
Laut ne Bodyshow
Im neuen Tangaslip ganz cool
Gehts morgens endlich dann zum Pool
Doch dieses Eau de Chlor
Das kommt ihm ziemlich türkisch vor

Enttäuscht vom heißersehnten femininen Wild
Das sich ja hierzulande schleierhaft verhüllt
Macht er sich, Prospekt zu Hand
Schnell auf den Weg zum Strand
Luftlinie nur 1km
Fünf sinds wohl zu Land

Kowalski in Urlaubsnot
Bucht Sonderangebot
Kowalski - Beschwerdebuch zur Hand
Und das sogar am Strand
Kowalski - der Selfmade-Advokat
Vor Gericht knallhart
Zu Hause kriegt er Geld zurück
Das ist Kowalskis Urlaubsglück


31.10.2006: goldentears

KOwalski 3

Endlich Pause, die Urlaubsreise
war überfällig und diesmal teuer.
An Zuhause erinnert nichts mehr,
oh, die Karibik verzaubert ungeheuer.

Oh, dieser Hüftschwung und diese Kokoshaut
und diese kleine Tropic-Bar direkt am Strand gebaut.

Was brauch ich noch,
was will ich mehr,
das Paradies ist hier.
Da hör ich direkt hinter mir:
"Ham se kein deutsches Bier?"

Kowalski verfolgt mich überall.
Kowalski - der absolute Härtefall.
Kowalski bekleckert sich mit Rum.
Kowalski lallt bald auf der ganzen Welt herum.

Unter Palmen, mit Strohhalmen,
Pinacolada, er torkelt auf der Strada.

Er erzählt mir von Sweet Maria
und von der Impfung gegen Malaria.

Dann fängt er an zu grölen:
"Ich hab noch Sand in den Schuhen"
Ich krieg ne Krise,
wann läßt er mich in Ruh?

Ich wünsch mich ganz weit weg,
am besten zu den Eskimos.
Da haut er mir ins Kreuz:
"Da war ich schon, da is nix los"

Kowalski Hoola hoola hoo
Kowalski Japadapadoo
Kowalski Dideldideldum
Kowalski zuviel Rum, das haut den Otto um, bum !


31.10.2006: goldentears

Ganz Egal

Sie dröhnen, stopfen, sabbeln Dich voll
Bis Du denkst, Dein Leben ist wirklich toll
Sie lachen sich krank über Dich und zählen die Kohle

Der letzte Funke Phantasie
Geht profitabel in die Knie
Die Zyniker regiern die große Party

Sie haben Dich schon angesteckt und halbherzig gelähmt
Du hast Dich, weil Du nicht so ganz dazu gehörst, geschämt
Und in Dir diese Stimme allzulange überhört
Doch dein Glück, sie kann nicht schweigen
Bis Du Dich endlich wehrst

Ganz egal, was Du tust
Und ganz egal, wo Du anfängst
Laß sie einfach labern
Laß sie denken, was sie wolln
Denn es zählt nur, daß Du weißt
Worauf es Dir ankommt
Und was Dein Gewissen erträgt

Sie machen Dich geil auf das neuste Teil
Auf die Trends, die Du morgen nicht mehr kennst
Ihre Konsumreligion macht sehr leicht gläubig

Nichts ist für alle, doch alles für sie
Sie wiegen das Fußvolk in Apathie
Die Welt ist schön für Bild und Bunte, Party! Bravo!!!

Doch längst nicht alle lassen sich verkaufen, nicht für dumm
Sie stellen die gefährlichste der Fragen: WARUM ???

Ganz egal, was Du tust
Und ganz egal, wo Du anfängst
Laß sie einfach labern
Laß sie denken, was sie wolln
Denn es zählt nur, daß Du weißt
Worauf es Dir ankommt
Und was Dein Gewissen erträgt
Bis die letzte Stunde schlägt

Wenn Du nicht mehr weißt, wohin es geht
Dann lauern die Verführer
Und sie waschen sich tief in Dein Gehirn
Dein Wille als Verlierer

Doch wenn in Dir noch Funken sprühn
ein ungenutztes Feuer
Dann mach Dir selbst und denen Dampf
Sei Dir lieb und teuer

Ganz egal...


31.10.2006: goldentears

und das ist sooooo süüüß

kleiner prinz

Die großen Architekten
bauen die Häuser himmelhoch
Ob man Wolken greifen kann?

Berühmte Astronauten
fliegen um und auf den Mond
und sie glauben, daß es lohnt

Doch Du brauchst noch nichts
von alledem zu wissen
Kleiner Muck schlaf ruhig
Und Morgen scheint ein neuer Tag

Die großen alten Männer
Spielen gern Menschenschach
Bis am Ende keiner lacht

Manch berühmter Sänger
Badet in immer mehr Applaus
Sag, wann ist die Show wohl aus

Dir in Deinem Bettchen
Ist das ziemlich pupsegal
Daß Du mich manchmal damit ansteckst, find ich fein

Deshalb klink ich mich ne Weile aus
Aus diesem Größenwahn
Denn das Größte für mich ist noch so klein

Und das bist Du, mein kleiner Prinz
Oh - ich mach mich zum Trottel
Nur damit du grinst
Ich könnt Dich fressen
Ich schwärm für Dich
Total vernarrt und verliebt bin ich in Dich
Mein kleiner Prinz

Sogar der Mond scheint heller
Wenn er auf Dich strahlt
Hör nur, wie Dein Papa prahlt

Ich knuddel-küß Dich schamlos
Du kannst Dich noch nicht wehrn
Kannst Dich später mal beschwern

Ich mach mit Dir den Flieger
Und Du schmeißt Dich weg vor lachen
Ich kenn%B4 nichts, was mich so einfach glücklich macht
Ich weiß jetzt, was ich so vermißt hab
Die ganzen Jahre lang
Was mein Leben täglich reicher macht

Und das bist Du mein kleiner Prinz...

 


31.10.2006: goldentears

der Dumme

st es nun Pech oder Idiotie
Oder Schicksal, man weiß es nie
Wenn Dir ständig was passiert
Was Dir peinlich ist, und Du bist blamiert

Das rechte Wort zur falschen Zeit
Dumm gelaufen, tut mir leid
Kein Fettnapf wird mehr ausgelassen
Völlig ungeniert

Gut gelaunt und schadenfroh
Noch wird viel gelacht
Dock keiner ahnt, wer nächstes Mal
Für uns den Deppen macht
Denn...

Einer wird immer der Dumme sein
Einer ist immer das arme Schwein
Jeder kommt irgendwann, irgendwie dran
Nur laß es nicht mich sein
Ich tu, was ich kann

Der Hosenschlitz, der offen war
Die Nudel auf der Nase da
Ein falscher Text in einem Lied
Ein leiser Duft, der Dich verriet

Du fährst 10 Jahre urlaubsfrei
Wie %B4ne gehängte Sau vorbei
Müll geredet hat sich schnell
Du brauchst ein dickes Fell

Schon ertappt auf frischer Tat
Bloßgestellt, erwischt
Mit Hohn und Spott, da kriegst Du
Jede Party aufgemischt

Einer wird immer...

Und wenn es denn sein muß
Und trifft es auch mich
So will ich die Prüfung bestehn
Ich will stark sein, versuchen
Nicht mal dran zu denken
Den schadenlachtrunkenen Schandmäulern
Einfach und lächelnd den Hals umzudrehn

Ach was solls!

Einer wird immer...


31.10.2006: goldentears

Mach es nochmal

Die Dinge liegen kompliziert
Ich wäge ab, ich prüfe gleich von mehreren Seiten
Das Für und Wider hält mich tief verstrickt
In ein Gedankennetz, das Hier und Jetzt in ganz fernen Weiten
Da funkt die Erde zu mir hoch
Schatz, kannst Du helfen?
Und ein Baby schreit
Schon bin ich zurück
Gerade noch bevor mein Geist entschwebt
Ich wache auf, ich fühl mich gut
Das machst Du geschickt

Ja, ich bin zu Hause
Nur Du weißt, wie das geht
Und was es mir bedeutet
Was hinter all den kleinen Gesten steht
Was dahinter steht

Mach es noch mal
Du allein weißt, was ich meine
Bitte noch mal
Nur für uns beide
Mach es noch mal
All das grob geliebte Feine
Oh bitte, mach es noch mal - Ja!

Du löst die Dinge grandios
Alles was mir schwerfällt, geht bei Dir von alleine
Einfach, geradeaus und schwerelos
Du liebst mich ohne jeden Zweifel und noch mehr, wenn ich weine
Jeden Tag aufs Neue
Mal matt und mal mit Glanz
Das ist schon ne Leistung
Was Du für mich und mit mir anstelln kannst
Wie nur Du das kannst

Mach es noch mal
Du allein weißt, was ich meine
Bitte noch mal
Nur für uns beide
Mach es noch mal
All das grob geliebte Feine
Oh bitte, mach es noch mal

Mach es noch mal
Du allein weißt, was ich meine
Bitte noch mal
Nur für uns beide
Mach es noch mal
All das grob geliebte Feine
Oh bitte, mach es noch mal
Oh bitte, mach es noch mal

Du bist so herrlich unverkrampft
Ich weiß, daß du mir jetzt gleich sagst
Was Du am liebsten magst
Und dann, dann tun wir das, was du magst
Ich hab "Ich liebe Dich" gesagt

Mach es noch mal
Du allein weißt, was ich meine
Bitte noch mal
Nur für uns beide
Mach es noch mal
Auch wenn ich Dir zu gierig scheine
Oh bitte, mach es noch mal.


31.10.2006: goldentears

Wenn du da bist

Diese Art Glanz in ihren Augen
hab ich zuvor noch nie gesehn
Sie strahlt von innen her
von da wo du noch wohnst

Seit ich von Deiner Ankunft weiß
wart ich auf die neue Zeit
steht meine Welt mir Kopf
denn 1 1 gibt 3

Die Welt, die auf Dich wartet
ist nicht wie sie gerne wär - nein
doch das hat Zeit, nur keine Angst
Du kannst Dich wirklich traun

Vier Hände voller Liebe streicheln sich um dich,
und ich schwör dir: deine Mutter ist ne klasse Frau.

Wenn Du da bist
Wenn Du Licht siehst
und das zum allerersten Mal

Wenn sie Dich sieht
Wenn Du mich siehst
dann glaub ich, werden Wunder wahr

Wir stehn Dir bei, wir zwei
Wir stehn Dir bei, aus zwei mach drei

Du bist das größte Abenteuer
Du hast mir gerade noch gefehlt
Sie trägt Dich voller Stolz
in ihrem wunderschönen Bauch

Fühl Dich nur wohl um Deine Haut
Deiner Mutter anvertraut
bleibt Deine Welt noch klein
und Deine kleine Seele rein

Daß etwas schief gehn könnte
klar, das macht uns etwas Angst
Doch was auch immer sein wird
wir freuen uns so auf Dich

Ich bin bei Dir
und Deine Mutter schaukelt Dich schon raus

Wenn Du da bist
Wenn Du Licht siehst
und das zum allerersten Mal

Wenn sie Dich sieht
Wenn Du mich siehst
dann glaub ich, werden Wunder wahr

Wir stehn Dir bei, wir zwei
Wir stehn Dir bei

Ich kann Dir noch nicht helfen
Ich kann Dich noch nicht sehn
Ich kann nur ganz viel an Dich denken
und Du kannst mich singen hörn

Wenn Du da bist
Wenn Du Licht siehst
und das zum allerersten Mal

Wenn sie Dich sieht
Wenn Du mich siehst
dann glaub ich, werden Wunder wahr

Wir stehn Dir bei, wir zwei
Wir stehn Dir bei


31.10.2006: goldentears

und die beiden nächsten liedern muss ich imme ran meine Familie denken ..

bei diesen an meine Großeltern

wenn sie diesen Tango hört

Sie sitzt auf ihrem alten sofa, aus der wirtschaftswunderzeit, zwei glückwunschkarten auf dem tisch, denn es ist längst soweit.
alles gute zum einundsechzigsten, liebe omi, tschüss bis bald. die kinder sind jetzt groß und ausser haus, die wohnung ist oft kalt.
irgendwas hat sie immer zu tun, sie teilt sich die hausarbeit ein. und jeden abend schaltet sie ab, und das fernsehen ein!
das war nicht immer so, erst seit sie allein ist, seit ihr mann starb den sie mit feuchten augen vermisst.


sie hat so gern getanzt mit ihm, und machmal wenn es zu sehr weh tut. legt sie ihre alte lieblingsplatte auf und tanzt ganz für sich.
refrain:
wenn sie diesen tango hört, vergisst sie die zeit,wie sie jetzt lebt ist weit, weit entfernt wie ein längst verglüter stern.


aus der heimat verjagt und vertrieben,
nach hitlers großem krieg, sie hat kräftig mitbezahlt, für den deutschen traum von sieg.
dann der lange hatte wieder aufbau für ein kleines stückchen glück, das langersehnte eigenheim, und kinder für die republik.
die solltens später besser haben, deshalb packte sie fleißig mit an, so blieb ihr oft zu wenig zeit für sich und ihrem mann.
ein ganzes leben lang zusammen, gelitten, geschuftet, gespart, jetzt wär doch endlich zeit für mehr jetzt ist er nicht mehr da.

sie hat so gern getanzt mit ihm und manchmal wenn es zu sehr weh tut lägt sie ihre alte lieblingsplatte auf und tanzt ganz für sich.

 


31.10.2006: goldentears
habe erst 2 x wegen einem Lied das ich nicht kannte geweint..das erste mal war auf einem pur Konzert als "Wenn sie diesen Tango hört " gelaufen ist und das 2 mal bei einem anderen Pur-Konzert "Pur Klassic als "Walzer für dich lief" daher hier der Liedtext:

31.10.2006: goldentears
Ein Name und Zahlen auf einem Stein
ein Kreuz, eine Kerze und Blumen dabei
bescheiden und still, versöhnlich und schlicht
kein Ort an dem Belangloses spricht

letzte Ruhe, Du hast dran geglaubt
die Seele zu Gott, der Körper zu Staub
ich wünsch, dass Du recht hast, das wäre tröstlich
dann weißt Du ja jetzt, ich vergesse Dich nicht

wir haben gestritten, uns angebrüllt
uns weh getan, Fehler gemacht
doch verzeihen, versöhnen, den anderen verstehen
hast Du mir beigebracht

und jetzt steh ich hier
und bin nah bei Dir
ja ich seh Dich noch tanzen
im 3/4 Takt
mit Mama im Arm
wie ihr beide laut lacht
das Gute verinnern, das blieb
Du warst mein Papa, ich hatte Dich lieb

die wenigen Prügel, die hab ich verziehn
und auch manche Rede ohne jeden Sinn
mit Lob hast Du ehrlich gesagt oft gegeizt
dafür hab ich Dich bis aufs Blut gereizt

als ich als Kleiner das Fußballtor
dann als Großer die Töne gut traf
spätestens da fühltest Du Dich belohnt
zum Glück und nicht bestraft

Und jetzt steh ich hier....
...weißt Du das Papa, ich hatte Dich lieb

bist am Ende der Krankheit erlegen
in friedlich, erlösendem, schmerzlosen Schlaf
man kann doch nicht alles haben im Leben
hast Du oft gesagt und ich hab nur gelacht
doch glaub mir, ich hab nachgedacht

und jetzt steh ich hier...
...glaube mir Papa, ich behalte Dich lieb

08.11.2006: charles
ach du Scheiße !!! Pur ...ganz Schlimm!!

30.11.2006: cindy
Das lass doch einfach mal deine dummen Kommentare! Wenn du's blöd findest musst du das ja nicht unbedingt posten!!!

29.01.2007: Baba
Vielen Dank! Bin durch Google hierher gekommen! Es war eine Hilfe, die Texte zu lesen! Danke einmal für die Mühe, die Du dir hier gemacht hast!
Alles Gute
Gruß Baba

18.03.2007:

hEY CINDY SUCHE DASD VON  LIED VON pur

MIT DEM REFRAIN

EINER WIRD IMMER DER DUMME SEIN EINER IST IMMER DAS ARME SCHWEIN SONGTEXT REICHT AUCH

 


12.04.2007: Catha
Hallo! Ich war auf dem PUR- Klassik Konzert in der Gelsenkirchener Arena, es war supertoll, da es seit Kindertagen mien größter Traum war, einmal auf ein PUR-Konzert zu gehen! Es war gigantisch!
Liebe Grüße!

04.08.2007: Christina
Hallo,ich finde Pur total geil.Ich mag die lieder voll von den. leider hab ich nicht alle lieder von denen und würde mich freuen wen ihr mir welche schicken könnt? Oder einfach nur E-mail freundschaft? fan schreibt mir bitte an Trixi@12online.de danke tüsss

15.12.2007: Franzi
Hey Leute, ich find pur auch total toll! war auch schon auf mehereren konzerten und für ein lieblingslied mich zuentscheiden, geht gar nicht, weil einfach alle so toll sind! aber "engel zu staub" oder "Tränen im Kissen" sind auch schön und der alte mann am fenster und... naja. ach, ich hab mal noch ne Frage. wie alt seid ihr denn so? weil ich vor kurzen eine diskussion mit meinen freunden hatte dass man mit 17 nich so ne "alte-leute" musik hören soll... find ich persönlich blödsinn, aber ich wollt hier mal ein bisschen unterstützung finden =)

02.01.2008: Danilo
aLSO WENN ICH GANZ EHRLICH BIN FINDE ICH PUR ECHT EIN HAMMER WEIL SIE MIT IHREN TEXTEN BERÜHREN ICH HÖRE AUCH GERNE ITALIENISCH WEIL ICH EINFACH DER MEINUNG BIN DAS EMOZIONALE MUSIK DAS BESTE IST DAS DIE EINGENEN GEFÜHLE ANTREIBT UND EIENMN IMMERWIEDER NEUE KRAFT GIEBT ALSO DANN BIS IRGENDWANN ACHSO JA VIELN DANK FUER DIE MÜHE CINDY FUER DIE SONGTEXTE ALLLES GUTE FÜR EUCH ALLE UND DENKT DARN LIEBE IST DER SCHLÜSSEL :-)

21.06.2009: Dome
Liebe cindy ich finde es total bewunderswert dass du dir die Mühe gemacht hast die ganzen Songs hier reinzustellen. Ich hab noch 'ne frage : weißt du wie viele songs pur veröffentlicht hat?


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