Der Autor über sein Buch
Zu meinem Buch möchte ich folgendes sagen:
Jetzt ist es endlich da "Mein Leben mit ADD - chaotic world" - und nach typischer ADD-Art hat es leider länger gedauert als geplant. Bisher habe ich von meinen Lesern nur positive Meinungen und mitunter herzzerreißende Zuschriften bekommen, obwohl mir Nichtberoffene (aus meinem privaten Umkreis) hin und wieder mitgeteilt haben, daß sich manche Passagen wiederholen, was sie als langatmig empfunden hatten. Ich kann dazu nur sagen: es ist wie es ist mit ADD, ein ständiger Kreislauf der nie abbricht. In ALLEM was wir Ad(D)ler tun, angehen möchten, denken und fühlen, ist ADD und ADHD immer präsent. Da mein Band 2 von "Mein Leben mit ADD - chaotic world" in Arbeit ist, werde ich fast täglich hier nach Leserrezensionen Ausschau halten, um mich zu orientieren, was dem Leser wichtig ist oder gar nicht gefällt.
Natürlich hoffe ich, daß Betroffene mit Hilfe meines Buches mehr Kraft und Sichtweisen bekommen, um eine neue Orientierung anstreben zu können. Schon das Wissen - nicht allein zu sein und endlich verstanden zu werden, ist oft große Hilfe im Ansatz zum neuen Leben mit AD(H)D. UND: AD(H)D hat auch sehr viel Positives - worauf wir stolz sein können.
Mein Buch ist mehr eine Lebensbeschreibung mit ADD. Ich erzähle aus Kindertagen bis hin zum heutigen Tag. Mal ganz anders - und ohne viel Fachtheorie. Genau solche Bücher über AD(H)D habe ich bisher vermißt. Vielleicht erging es Ihnen ebenso?
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22.09.2006:cindy
Ich bin eher zufällig zu diesem Buch gekommen und es dauerte, bis ich es anfing zu lesen. Schon die ersten Seiten haben mein Interesse derart geweckt, dass ich in einem Zug das Buch bis zum Schluß las. Sehr beeindruckt und tief berührt war ich, bin ich immer noch. Das gesamte Buch liefert wertvolle Informationen, läßt keine Emotionen und Gedanken eines ADS-Betroffenen aus, zeigt Höhen und Tiefen, Schwächen wie Stärken. Ein Mix aus fachlichen Informationen und privaten Leben mit diesem Defizit. Es hat mir sehr geholfen ADS mit und ohne Hyperaktivität besser zu verstehen und zu akzeptieren. Hochachtung vor der Autorin, die so viel Mut bewiesen hat und sich offensichtlich mit der Störung auch fachlich gesehen auseinander gesetzt hat. Da ich schon einige Bücher zu diesem Thema gelesen habe, möchte ich meine besondere Empfehlung hinzufügen. Obwohl das Buch bereits Dezember 2000 veröffentlicht wurde, ist es ein zeitloses Dokument. Mit anderen Worten, es gibt nichts, was nicht auch heute genau so aktuell ist. Da es sich hierbei auch noch um eine ganz private Lebensgeschichte handelt, eine weiter Empfehlung meinerseits. Ich kenne kein Buch zum Thema ADS, welches derart intensiv und detailliert ein Leben aufzeigt mit ADS. Tiefe Einblicke führen zu einem besseren Verstehen, was ich persönlich für sehr hilfreich befinde.
30.09.2006:plenske
hallo cindy, kannst du mir mal erklären was ads genau ist, hab zwar schon mal was davon gehört, aber ich jetzt irgendwas dummes schreibe, ohne wirklich zu wissen, um was es sich handelt, wär blöd. auf jeden fall scheinst du ja von dem buch begeistert zu sein, deswegen würde ich mich um eine rückantwort freuen...
02.10.2006:cindy ADD steht für das englische "Attention-Deficit-Disorder" und bezeichnet eine international anerkannte psychiatrische Diagnose. Im deutschsprachigen Raum wird für die ADD/ADHD der Terminus ADHS verwendet. Die ADHS ist gekennzeichnet durch ausgeprägte und seit der Kindheit bestehende Störungen der Konzentrationsfähigkeit, der Planungs- und Handlungskontrolle, durch Störungen der Impulskontrolle sowie durch motorische Hyperaktivität.Die ADHS stellt eine ernsthafte Beeinträchtigung dar: Sie kann bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen Lern- und Verhaltensstörungen, Depressionen, Angststörungen, Suchtprobleme und andere psychische Erkrankungen hervorrufen. Nicht nur die ADHS, sondern auch viele andere Entwicklungsstörungen und Erkrankungen können mit Konzentrationsstörungen und Hyperaktivität einher gehen. Um ein Kind oder einen erwachsenen Patienten wirklich zu verstehen und behandeln zu können, muss man auch um diese anderen möglichen Ursachen wissen. Unbehandelte Betroffene und ihre Angehörigen stehen meist unter erheblichem Leidensdruck. Versagen in Schule oder Beruf und die Entwicklung von weiteren psychischen Störungen sind häufig.